​Das Akkordeon

Das Akkordeon war das Hauptfach meines Studiums der Instrumental- und Gesangspädagogik von 1992-1996. Außerdem habe ich auf diesem Instrument auch den KA-Abschluß (Künstlerische Ausbildung) gemacht - ebenfalls in 1996. Begonnen habe ich mit dem Akkordeonspiel in 1980, spielte auf verschiedenen Wettbewerben und gewann unter anderem 1992 den "Musikpreis der Stadt Herborn", 1995 den "Deutschen Akkordeon-Musikpreis" und erreichte 1996 beim "Coupe Mondial" im Elsaß  den 6. Platz. Mitten in meinem Studium sattelte ich vom Tasten-Akkordeon auf das chromatische Knopf-Akkordeon um, das bei uns seltener, in anderen Ländern aber um so weiter verbreitet ist. Es besitzt einen wesentlich größeren Tonumfang und erlaubt aufgrund der Anordnung eine größere Griffspanne.

Mein Repertoire umfaßt sowohl Klavierstücke von Frescobaldi, Scarlatti, Bach ua. sowie zeitgenösische Originalliteratur von Löchter, Kagel, Gubaidulina ua. und virtuose U-Musik wie z.B. argentinischen Tango von Astor Piazzolla, Stücke aus dem Latin-Bereich oder klassische Bearbeitungen z.B. von Würthner. 

Solistisch, mit Percussion oder auch in Band-Besetzung spiele ich bei diversen Gelegenheiten wie zum Beispiel Vernissagen, Konzerten, "Sternstunden"- Gottesdiensten ua. Von Oktober 2004 - bis Juli 2009 hatte ich einen Lehrauftrag für Akkordeon an der Justus-Liebig-Universität in Giessen, den ich aber dann aufgrund fehlender Nachfrage sowie Zeitmangel meinerseits gekündigt habe. Von 2009 - 2012 stand jeweils im Sommer eine Tour mit der kapverdischen Bandformation "Conjunto creolo" an, bei der ich mit dem Akkordeon und der Querflöte mitwirkte. Mit dem Marburger Oktett spielte ich den Harmonium-Part von Rossini's "Petite Messe solenelle"  auf dem Akkordeon.

 

Das Klavier

Klavier spiele ich bereits seit 1985 und hatte es als zweites Fach im Studium. Neben der Lehrtätigkeit auf diesem Instrument trete ich bei diversen Gelegenheiten als Solist (Vernissagen, Eröffnungen, etc.), Begleiter von Sänger/Innen (Hochzeits- oder Tauffeste, Gottesdienste, Konzerte, etc.), kammermusikalisch mit diversen Instrumenten (Hochzeits- oder Tauffeste, Gottesdienste, Konzerte, etc.) oder auch in Bands am Klavier/Keyboard auf.  Um noch einmal auf Treis zurückzukommen, so sind auch die Treiser Sternstunden und meditativen Abendgottesdienste als Auftritte mit Klavier als Highlights zu nennen. Diese Abende (alle 1-2 Monate einer) stehen immer unter einem bestimmten Motto, und bieten neben einer Predigt und Gedicht-Lesungen zum Thema viel viel Musik aller Art. Meistens finden sich dann neben den engagierten Bands noch Sänger/Innen mit oder ohne Musiker zusammen (meist recht spontan,...), um passend zum Thema noch Lieder beizutragen, die ich dann auf dem Klavier begleite. Und das Tolle an den Sternstunden ist: die Kirche ist jedesmal bis auf den letzten Platz besetzt. Ein seltenes Bild heutiger Gottesdienste - oder? Besuchen Sie doch einmal die Sternstunden-Homepage: www.sternstunde-treis.de



Die Orgel

Erst 1998 bin ich zur Orgel gekommen. Nach einigen Unterrichtsstunden hatte ich 1997 angefangen, aushilfsweise in verschiedenen Gemeinden im Gottesdienst oder auch bei Trauungen zu spielen. Am 26. März 2001 absolvierte ich die C-Prüfung. Doch damit nicht genug: Nach bestandener Aufnahme-prüfung studierte ich von April 2002 bis November 2006 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt Kirchenmusik A (Orgel: Prof. Martin Lücker, Improvisation: Prof. Gerd Wachowski).

Von Januar 2001-August 2003 hatte ich eine halbe Orgelstelle in Nieder-Ohmen und spielte dort auch mehrere Orgelvespern. Im Zuge meiner Tätigkeiten in Treis gab ich diese Stelle aber  ab und spiele nun in Treis die Orgel. Die Gottesdienste dort bieten eine breitgefächerte Mischung. Neben denen der klassischen Art geben mir besondere Anlässe auch öfter die Gelegenheit, kammermusikalisch zu wirken oder solistisch viel Musik in den Gottesdienst zu bringen.

Zum Beispiel spielte ich am Karfreitag je eine Meditation zu den 7 Worten Jesu am Kreuz, bei Taufen oder auch einfach mal so habe ich schon Lieder mit Sänger/Innen gemacht, und gemeinsame Stücke mit Orgel und diversen Instrumenten gespielt (Flöte, Oboe, Saxophon, Trompete, Schlagzeug, etc.) . Zum Beispiel habe ich mit dem Schlagzeuger Markus Leukel zwei Konzerte mit Orgel & Schlagzeug gegeben, in denen wir von Swing bis Bolero, von Latin bis Afro-cuban faszinierende und vor allem unerwartete Musik für diese Kombination geboten haben. Oder mit 3 Saxophonisten gemeinsam spielte ich mehrere Konzerte mit Musik von Bach bis Piazzolla, von César Franck bis Johannes Matthias Michel. Ein besonderes Projekt war das Konzert "Orgel meets Dance" in der Reihe der Laubacher Orgelmusiktage in 2012, wo ich gemeinsam mit dem Schlagzeuger Markus Leukel, Boogie-Woogie und Rock'n'Roll-Tänzern aus Gießen und einer Gruppe Hip-Hopper/Breakdancer aus Frankfurt am Main. Musik von Bach, Boellmann, Widor aber auch Yann Tiersen, A.L.Webber oder aus "Fluch der Karibik" wurde kombiniert mit Schlagzeugbeats im Bereich des Vogueing, Locking, Popping, House, Breakdance und Hip Hop  und dazu tanzten die Jungs Mädels der "Dance in FFM". Zu Elvis, Earth Wind and Fire, The Baseballs und anderen auf der Orgel tanzten die Rock'n'Roller und Boogie-Woogie-Tänzer. Außerdem spiele ich von Zeit zu Zeit Orgelkonzerte zum Beispiel in der Marburger St. Marienkirche ua.

Eine besondere Mischung sind die Orgelradtouren durch die Dekanate Kirchberg, Grünberg und Hungen. Dabei radeln interessierte Teilnehmer von einer Kirche zur nächsten (insgesamt je 3 Kirchen in einer Entfernung von ca. 20 km), um dort kurze Orgelkonzerte unserer hauptamtlichen Kirchenmusiker zu hören. 

 

Die Querflöte

1989 begann ich mit zusätzlichem Querflötenunterricht, den ich bis zu meinem Studienbeginn in 1992 fortführte. Nach einer längeren Pause wählte ich die Querflöte als drittes Instrument in meinem Kirchenmusikstudium in Frankfurt, und schloss dieses nach 4 Semestern bei Daniela Lieb ab. Meine Prüfungsstücke waren eine Händel-Sonate sowie "Danse de la chèvre" von A. Honegger. Hin und wieder nutze ich die Flöte bei diversen Gelegenheiten (unter anderem die Sternstunden/meditativen Abendgottesdienste) als Soloinstrument sowie kammermusikalisch, sowie seit 2009 bei der Formation "Conjunto creolo".

 

Gesang

Während der beiden Studiengänge konnte ich natürlich auch an meiner Stimme arbeiten und Gesangsunterricht genießen und so setze ich sie auch immer wieder einmal gerne solistisch oder kammermusikalisch ein. Sowohl im klassischen als auch im kammermusikalischen Bereich oder in Bandformationen.

Nächste Veranstaltungen:

Sternstunde am 17.09. um 19 Uhr in der Treiser Kirche

Thema: Die Sehnsucht nach Geborgenheit und Identität in einer fließenden Welt

Musik: Poco píu

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