Jugendchor der ev. Kirchengemeinde Treis

2017: "Natürlich blond"

Nach 2 Konzerten mit Liedern aus verschiedenen Musicals in 2016 unter dem Titel "World of Musical"  arbeiten wir aktuell wieder an einem Großprojekt mit Gesang, Schauspiel und allem, was dazu gehört: der Einstudierung des Musicals "Natürlich blond". Eine Geschichte, die zeigt, wie man aus eigener Kraft etwas werden und verwirklichen kann, wenn man nicht aufgibt und an sich selber glaubt. Die Aufführungen sind im Oktober 2017 und finden in der Sport- und Kulturhalle Treis statt.

Termine: 13., 14., 15., 20., 21., 22. Oktober, Freitags und Samstags jeweils 19.30 Uhr, Sonntags 15 Uhr).

2015: Disney's "Die Schöne und das Biest"

Es war fulminant in excelsius - um eine der Textzeilen aus dem Musical zu zitieren! Das Projekt war sehr arbeitsintensiv, viele ambitionierte Extraproben lagen hinter uns, etliche Helfer haben in vielen Stunden ehrenamtlich Kulissen angefertigt und auf der Bühne auf- und umgebaut (Herbert Becker und Peter Moldenhauer mit Team), Kostüme geschneidert (Anni Hillgärtner und Beate Könitz) oder während der Aufführungsphase mit angepackt (Koordination: Sabine Moldenhauer, Deko: Claudia Binsch, und weit über 50 Elternteile und Freunde des Jugendchores im Catering-Bereich, Auf- und Abbau etc.) Das Ergebnis war umwerfend, die sechs Vorstellungen brachten uns ein restlos begeistertes Publikum, wahre Glücksmomente und bleibende Euphorie! Eine gesangliche und schauspielerische Meisterleistung eines wunderbar harmonierenden Chores, dazu Manfred Klein (Keyboard Streicher), Thomas Appel (Keyboard Bläser), Markus Wach (Kontrabass) und Markus Leukel (Schlagzeug) gemeinsam mit Daniela Werner (Keyboard Tasten- und sonstige Instrumente) in der Band. Professionelles Licht und Ton kamen von Henrik Eckl (H.N.E. Service, Leitung und Licht), Christoph Deuser (Ton) und Lukas Schneider (Follow).

 

Ein kleiner Bilderausschnitt aus der Sammlung von Daniel Körber (körberkunst fotografie):

Musicalprojekt des Jahres 2013 "Die zehn Gebote" voller Erfolg auf ganzer Linie!

Dieses Mal handelte es sich um die Geschichte von Moses und dem Auszug der Isrealiten aus Ägypten. Fast alle Vorstellungen waren ausverkauft und hinterließen ein begeistertes Publikum.

Nach einer nicht ganz ausverkauften Premiere im Bürgerhaus Annerod am 14. September mit etwa 120 Besuchern sprach sich die Qualität der Aufführung offenbar schnell herum. Vor allem die Treiser Sporthalle war am 21. und 22. September schließlich bis auf den letzten Platz ausverkauft. Sicherlich hat es auch keiner der Zuschauer bereut, sich vom Chor in die alttestamentliche Zeit von Moses und Aaron entführen zu lassen. Vom ersten Protest Moses (Mischa Jung) an der schlechten Behandlung der Israeliten in Ägypten, über die Heirat mit seiner Frau Zipporah (Inga Jung / Jolien Könitz) bis hin zu den zehn Plagen und dem Erhalt der Steintafeln, auf denen die zehn Gebote Gottes standen: Das Musical erzählte die Geschichte der bekannten biblischen Figuren Moses, Zipporah, Aaron (Josua Lenz) und ihre Flucht mit dem gesamten israelitischen Volk aus der Sklaverei unter dem ägyptischen Pharao (Matthias Leukel). Das Musical endete in einem fulminanten Chor, der Liebe als das oberste Gebot und die Kernbotschaft des Stücks »Tu was dir dein Herz befiehlt« noch einmal hervorhob.
Der Chor war dank der guten Vorbereitung stimmgewaltig und klangsicher, die Solodarsteller haben sich stimmlich enorm entwickelt und das verstärkte Augenmerk auf die schauspielerische Seite in diesem Jahr zahlte sich aus: Jeder einzelne spielte von Anfang bis Ende ausdrucksstark und präsent seine Rolle. Die Band begleitete wie immer hervorragend und auch hinter der Bühne lief mit Kostümen und Kulissen alles reibungslos.
Viel Lob für eine „bemerkenswerte Inszenierung“ der Jugendlichen gab es auch von der Gießener Allgemeinen Zeitung vom Montag, 16. September (Gabriele Krämer): „Es ist dem hoch ambitionierten Chor mit Bravour gelungen, vermeintlich schwere Kost mit unglaublich leichter Hand zu servieren. Selbstbewusstes Auftreten, starke Stimmen und ausgefeilte Mimik verschmelzen auf der Bühne zu einer Einheit.“
Auch die Mitwirkenden und Daniela Werner empfinden die Aufführungen, denen nach neun Monaten intensiven Probens mit Spannung entgegenge-fiebert wurde, als „absolutes Wow-Erlebnis“ und erinnern sich an viele „magische Momente“ auf der Bühne.
Begeisterte Zuschauer baten im Anschluss an die Aufführung sogar um Fotos und Autogramme von Darstellern. Pfarrer Andreas Lenz zeigte sich überwältigt und fand zunächst nur vier Worte für die Leistung des Chors: „Ihr seid der Hammer!“

Andrew Lloyd Webber: Jesus Christ Superstar

"Jesus Christ Superstar" von Sir Andrew Lloyd Webber war unser Großprojekt für 2011. In elf Sprachen übersetzt und in mehr als zwanzig Ländern gespielt, zählt die Rockoper seit 1970 zu den meistgespielten Musicals überhaupt. Wir präsentierten die deutschsprachige Originalversion im Januar 2012 in Treis und Annerod. Wir haben uns in 2011 mit den spannenden und spannungsgeladenen letzten sieben Tagen Jesu beschäftigt, die vom Jubel des Einzugs in Jerusalem und der Begeisterung der Anhänger Jesu über den Mordkomplott bis hin zum letzten Abendmahl, dem Verrat durch Judas und schließlich zur Kreuzigung des Gottessohnes führen. Gemeinsam haben wir Ideen für Kulissen, Requisiten und Kostüme entwickelt. Für die Umsetzung halfen mit: federführend für die Kulissen - Herbert Becker (sowie Rolf Werner, Hans-Peter Jung, Schreinerei Becker und Gärtnerei Heyer), federführend für die Requisiten - Inga Jung (plus ein Team aus dem Jugendchor) und für die zahlreichen Kostüme war die Zauberfee mit der Nähnadel zuständig: Anni Hillgärtner. Zusätzlich zu meinem Keyboardpart konnten wir instrumental noch Profimusiker gewinnen wie Manfred Klein (Keyboards), Frank Warnke (Gitarre), Peter Herrmann (Bass) sowie Markus Leukel (Drums). Für den rechten Ton und Licht sorgten für uns Christoph Deuser (AudioEngineer), Henrik  Eckl (Lichttechniker) und Dennis Wießner (Follow). Der Erfolg war überwältigend und wir spielten 4x vor absolut ausverkauften Hallen und einem restlos begeisterten Publikum!

 Gabriele Krämer von der Giessener Allgemeinen schreibt dazu:

»Jesus Christ« macht Treis/Lumda zum Superstar

Staufenberg. – Das muss man ihnen erstmal nachmachen: Ein Dreivierteljahr haben sie sich zusammengerauft, sich an den kniffligen Texten und schwierigen Melodien fast die Zähne ausgebissen, eine nahezu geniale Umsetzung der bildgewaltigen Vorlage für die Aufführung in einer vergleichsweise schlichten Halle entwickelt.

 
 
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Bildgewaltig kommt die Inszenierung des Treiser Jugendchores daher. Besonders nachhaltig wirkt die Szene mit Jesus nach dem Verhör durch Pontius Pilatus und den anschließenden 39 Seitenhieben. Die blutverschmierten Hände hebend, fordert das Volk den Tod des Gottessohnes.
 
© Foto: ik
 
 
Sie haben Kostüme erfunden, Kulissen gebastelt, sich mit »ihrer Band« den Feinschliff draufgeschafft und geprobt, geprobt, geprobt… Am Samstagabend erntete der Jugendchor der evangelischen Kirchengemeinde Treis den wohlverdienten Lohn für eine megastarke Leistung. Die Premiere ihrer Version der weltberühmten Rockoper »Jesus Christ Superstar« in der mit 350 Menschen restlos ausverkauften Sport- und Kulturhalle in Treis war ein triumphaler Erfolg.

»Ich muss es loswerden: Ich bin wahnsinnig stolz auf Euch!« platzte es nach der zweieinhalbstündigen Aufführung aus der überglücklichen Daniela Werner, »Mastermind« der Treiser Sängerschar, heraus. Gerade eben war sie selbst unter dem tosenden Beifall und »Dani, Dani«-Rufen von ihrem Platz am Klavier auf die Bühne komplimentiert worden – nun wurden alle vom Publikum frenetisch gefeiert. Andreas Lenz überreichte einen üppigen Blumenstrauß »an die Frau, für die mir selbst als Pfarrer immer wieder die Worte fehlen!« Eine berechtigte Anmerkung.

Ambitionierte Gemeinschaftsleistung 
Während das Fernsehvolk an diesem Abend mit der neuesten Staffel von »Deutschland sucht den Superstar« abgefertigt wurde, schickte sich zeitgleich im Gießener Land ein ganzes Dorf an, zum Superstar zu werden. Denn um diese Rockoper aufzuführen, die 1971 der erste Welterfolg des Komponisten Sir Andrew Lloyd Webber und des Songtexters Tim Rice war, bedarf es noch viel mehr als der überaus ambitionierten Sänger im Alter von zwölf bis 24 Jahren. Musik, Ton, Licht, Kulissen, Requisiten, Kostüme – das alles erfordert eigentlich tausend Hände. Und die sind in Treis da, wenn man sie braucht – alle, alle haben sie mitgeholfen. Sogar die Verpflegung der Besucher in der Pause mit Getränken und köstlichen Baguettes war generalstabsmäßig vorbereitet.

 
 
 
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Publikumsliebling mit überaus fieser Rolle: Josua Lenz als Herodes mit Lisa-Marie Krause (l.) und Fabienne Ulrich.
 
© Foto: ik
 
 
Zweifellos kann man »den Treisern« eine gewisse Routine in derlei Angelegenheiten bescheinigen. Nach den Erfolgen mit dem »Löwenkönig« (2009) und »Aida« (2010) war von einem vergleichbaren Coup fest auszugehen. Doch diesmal hatten sich die jungen Leute an schwierigste Materie herangewagt. Das opulente Werk beschreibt die letzten sieben Tage im Leben Jesu – eine mit modernen Elementen gespickte Rockoper in Anlehnung an die Erzählungen der Bibel. Einzelne Szenen führen vom Jubel des Einzugs in Jerusalem und der Begeisterung der Anhänger Jesu über den Mordkomplott bis hin zum letzten Abendmahl, dem Verrat durch Judas und schließlich zur Kreuzigung des Gottessohnes. 

Junge Stimmen, starke Charaktere 
Abermals waren die Erwartungen des Publikums, der »Fans des Treiser Jugendchores« (O-Ton Pfarrer Lenz), hoch gesteckt – abermals wird Qualität geboten. Mehr noch: Abermals sind die drei Dutzend Sängerinnen und Sänger an und mit ihren Leistungen gewachsen. Die Stimmen sind gegenüber der damals schon bemerkenswerten »Aida«-Inszenierung noch fester und charakteristischer geworden, die schauspielerischen Leistungen noch ausgeprägter. Choreografische Elemente fließen scheinbar mit Leichtigkeit in die Aufführung ein. Und wenn’s dann doch mal holpert mit dem Text, dann wird das selbstsicher überspielt.

Obwohl es sich eigentlich verbietet, die Treiser Inszenierung anders als eine starke Gemeinschaftsleistung gewürdigt zu werden, verdienen einzelne Akteure Erwähnung. Allen voran Mischa Jung, der als Jesus sowohl stimmlich als auch schauspielerisch über sich hinauswächst – »seine« Kreuzigungsszene wird man so schnell nicht vergessen. Dann ist da dieser Judas, dem man in der Person von Artur Schulz in Rocker-Kluft den Verräter vom ersten Augenblick an abnimmt. Bezaubernd als Maria Magdalena: Inga Jung. Sie lebt ihre Rolle mit Tiefgang, Gefühl und starker Stimme. Und sie teilt sich diesen Part mit Jolien Könitz (wie überhaupt für die insgesamt vier Aufführungen etliche Rollen von zwei Darstellern einstudiert wurden).

Matthias Leukel, der sich als Pontius Pilatus im Outfit eines aalglatten Anwalts präsentiert, »verhört« Jesus mit einer stimmlichen Intensität, als hätte er nie etwas anderes getan. Eindeutiger Publikumsliebling aber ist Josua Lenz: König Herodes, der Jesus in einer Revue ähnlichen Selbstinszenierung verspottet, ist für ihn eine Paraderolle. 

Musikalisches Rückgrat: die Band mit Daniela Werner, Peter Herrmann (Bass), Manfred Klein (Keyboard), Frank Warnke (Gitarre) und Markus Leukel (Schlagzeug). Gestern abend fand eine weitere Aufführung in Treis statt. Am kommenden Samstag (19.30 Uhr) und Sonntag (18 Uhr) ist »Jesus Christ Superstar« in Fernwald-Annerod (Bürgerhaus) zu erleben. Auf keinen Fall verpassen! 

Gabriele Krämer 
 

Elton John's Musical "AIDA"

 

Im Jahr 2010 haben wir uns an 4 grosse Aufführungen des Musicals "AIDA" von Elton John und Tim Rice gewagt. 6stimmiger-Chorgesang, mitreissende Solos, tolle Kostüme (für die Anette Bergen-Krause und Anni Hillgärtner federführend sorgten), eine eigenständig geschaffene Kulisse (mit Anleitung von Elisa Becker) - es war ein Riesenprojekt, aber dafür war auch der Erfolg überwältigend! Hier ein paar Bilder:

 

Anfangsjahre

Seit August 2006 probe ich immer Mittwochs von 18-19.30 Uhr mit dem Jugendchor. Das Hauptrepertoire bestand zunächst aus englischsprachigen Gospels und Anthems, sowie zum Beispiel Lieder von Enya. Den ersten erfolgreichen Auftritt hatten wir auf dem Sommerfestival der Treiser Kirche im August 2007 mit Liedern aus dem Film "Sister Act". Weitere Auftritte folgten bei einem Gottesdienst in der Adventszeit 2007, bei der Vorstellung der Konfis 2008 sowie bei einem Jugendgottesdienst im Juni 2008. Im Jahr 2009 haben wir das Konzert "Der Löwen König" unter anderem mit Musik aus dem "Lion King" auf die Beine gestellt, bei dem der Jugendchor von 9 auf mittlerweile 40 aktive Sänger/Innen angewachsen ist. 4 Konzerte - an denen ich wahnsinnig stolz auf die Jugendlichen war - waren mit einem begeisterten Publikum besetzt.

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